Angebote der Heinrich-Böll-Stiftung im März

dr. boniface mabanza

Mo, 02.03.2015, 19.30 Uhr | FRIEDA-Studio, Friedrichstr. 23, Rostock Böll-Montagssalon

Ukraine, Russland und Europa Vortrag und Gespräch
mit Dr. Ludmila Lutz-Auras, Politologin, Universität Rostock

Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland spitzt sich immer dramatischer zu. Zunächst war die Annexion der Krim im März 2014 die Antwort der russischen Führung auf die Euromaidan-Revolution im Herbst 2013 auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz. Nach der Entmachtung von Präsident Janukowitsch durch das ukrainische Parlament weitete sich die innenpolitische Krise zu einem Konflikt mit Russland aus. Die Kämpfe zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den prorussischen Separatisten haben in den vergangenen Wochen zugenommen.Ein Jahr nach der Krim-Annexion wollen wir die russische Intervention in der Ukraine analysieren: Wie interpretieren wir diesen Konflikt? Wie wird sich die Krise in der Ukraine entwickeln? Und wie sollte Europa auf die aktuelle Krise reagieren? Zu unserem aktuellen Montagssalon laden wir Sie herzlich ein.

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Kunst- und Kulturfestival regio:polis: im Gespräch mit Teresa Trabert vom Kreativsaison e.V.

RegioPolis_LogoIn wenigen Wochen, am 4. Oktober, startet das Kunst- und Kulturfestival regio:polis, das 2013 vom Initiativkreis der Regiopole Rostock ins Leben gerufen wurde. Künstler aus allen Bereichen zeigen in mehr als 40 Einzelveranstaltungen die künstlerische und kulturelle Vielfalt der Region zwischen Rerik und Ribnitz-Damgarten, Krakow am See und Warnemünde. Unter der Schirmherrschaft des Ministers für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Christian Pegel, findet das Festival in diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit der dänischen Gemeinde Guldborgsund statt. Wir haben mit Teresa Trabert vom Kreativsaison e.V. gesprochen, die unterstützend in der Organisation mitwirkt und verantwortlich für die Eröffnungsveranstaltung am 4. Oktober 2014 ist.

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Die ARThus-Tänzer aus dem Rostocker Freizeitzentrum werden 30 Jahre alt

ArthusTanz

Tanz-Flashmob auf dem Uni-Platz: Pepe Escobar und seine ARThus-Truppe mischt die Innenstadt auf. Foto: ARThus

Frischer Wind aus Mexiko

Der Uniplatz ist gerade dabei, sich zu entspannen. Die Sonne scheint, die Einkäufe sind erledigt, jetzt noch ein Eis am Brunnen der Lebensfreude … Plötzlich diese Mundharmonikatöne, kurz darauf setzt ein harter, treibender Tanzrhythmus ein. Die Leute bleiben stehen. Da finden sich auf einmal zwanzig Mädchen und ein paar Jungs zu einer Formation zusammen. Ein Tanz-Flashmob. Die Leute bleiben stehen, klatschen mit, zücken ihre Handys. Und mittendrin ein junger Mann mit Schlips und Sonnenbrille: Kut Ahyadi Rähä Kaito José Juan Escobar Torres. „Nenn mich einfach Pepe“, sagt er und lacht. „Meinen indianischen Namen kann man nur schwer aussprechen.“

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Alltag in der DDR | Fotografien von Siegfried Wittenburg

Radfahrer Rostock Groß-Klein 1981 Foto: Siegfried Wittenburg

Radfahrer Rostock Groß-Klein 1981 | Foto: Siegfried Wittenburg

Leben in der Utopie
DDR-Alltag und der VEB Horch und Guck

Die Bilder von Siegfried Wittenburg polarisierten. Dabei bildeten sie doch nur die Realität und den Alltag der DDR ab. Viele der Fotografien zeigen, was die DDR-Bevölkerung eigentlich nicht wahrnehmen sollte: den Zustand der Städte, der Umwelt, den Kontrast zwischen Schein und Sein. Die Partei- und Kulturfunktionäre waren angesichts der dokumentarischen Genauigkeit der Fotos tief getroffen: „Herr Wittenburg, seien Sie doch nicht so ungeduldig! Das kommt doch alles noch! Der Aufbau des Sozialismus dauert seine Zeit.“

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Kultur ist für alle da!

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Seit dem 01.01.2014 steht das ehemalige Gebäude des Volkstheaters Rostock leer, da dieses sich aus finanziellen Gründen von der Spielstätte trennte. Nun wollen die Schauspielstudenten der Hochschule für Musik und Theater Rostock (HMT), die „Freigeister“ und das „Tanzland“ neben weiteren potentiellen Gruppen, das TiS wiederbeleben und die Räumlichkeiten nutzen, um „eine neue, freie, individuelle Kulturstätte für und mit Rostock“ entstehen zu lassen.

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