Auftaktkonzert „Internationales Pianistenforum im Barocksaal“ mit Bernd Glemser

Starpianist Bernd Glemser. Foto: Uta Süße-Krause

Starpianist Bernd Glemser. Foto: Uta Süße-Krause

Erstes Internationales Pianistenforum im Barocksaal
„Gestaltenwandel und Einheit“

Auftaktkonzert mit Bernd Glemser

Bernd Glemser zählt mit seiner außergewöhnlichen Bandbreite des Repertoires, das vom Barock bis zur Moderne reicht, zur internationalen Pianistenelite. Ihm wird nicht nur eine atemberaubende Virtuosität, sondern höchste poetische Sensibilität attestiert. Er gewann 17 Wettbewerbe und wurde 1989 als damals jüngster Klavierprofessor Deutschlands berufen. Die Hochschule für Musik und Theater Rostock hat ihn für ihre neue Reihe „Internationales Pianistenforum im Barocksaal“ gewinnen können.

So wird er am Dienstag, dem 13. Mai 2014, um 19.30 Uhr im Barocksaal einen Klavierabend geben. Auf dem Programm stehen Beethovens Sonate op. 109 E-Dur, Mendelssohns Variations sérieuses op. 54, Rachmaninows Variationen über ein Thema von Corelli op. 42 und von Chopin die Berceuse op. 57, Mazurken op. 59, Barcarolle op. 60 sowie Polonaise – Fantaisie op. 61. Am 14. und 15. Mai finden „open classes“ mit ihm und Studierenden in Raum S 205 der Rostocker Hochschule statt, zu denen ebenso wie zum Konzert herzlich eingeladen wird. Sie beginnen jeweils um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr und sind öffentlich. Weitere Termine des Internationalen Pianistenforums im Barocksaal folgen: Am 07. Juli 2014 spielt Stephen Kovacevich Werke von Bach, Brahms und Beethoven, am 15. Oktober tritt die „Concours de Genève“-Preisträgerin der hmt Aya Matsushita auf und am 7. und 8. November hält Alfred Brendel die Vorträge „A-Z eines Pianisten“ und „Schubert: Die letzten drei Sonaten“.

„Eher zufällig ergibt sich für das Forum ein roter Faden“, sagt Organisator Professor Bernd Zack, der sein erstes Pianistenforum daher unter das Motto „Gestaltenwandel und Einheit“ stellt. Er erklärt dazu: „Im Mittelpunkt stehen `Spätwerke´von Beethoven (op. 109 mit Glemser, op. 110 mit Kovacevich) und Schubert (Brendel über die 3 letzten Sonaten), außerdem spielt Kovacevich ein spätes Brahms-Werk und einen ´reifen´ Bach. Kontrapunktiert wird dies von Aya Matsushita mit Brahms‘ virtuosen Händel-Variationen op. 24 sowie – unmittelbar vorangestellt – den diesen zugrunde liegenden Variationen von Händel selbst und – als Pendant und Kontrast – den virtuosen Sinfonischen Etüden (Variationen) op. 13 von Schumann.“ Variationen spielen überhaupt eine große Rolle in den Programmen, denn auch Glemser hat überwiegend solche Werke ausgewählt.

Konzerteintritt: 17,00 € (erm. 9,00 €) im Vorverkauf, die Abendkassengebühr beträgt 2,00 € pro Karte.