Fotografien von Michael Soltau in der Galerie wolkenbank

Dancer | Foto: Michael Soltau

Dancer | Foto: Michael Soltau

Michael Soltau | Close to the Edge
Schönheit in Fesseln

Eine Frau taucht ihren Kopf unter die Wasseroberfläche, verharrt kurz und bewegt sich wieder zurück. Ob sie die Atemluft erreicht bleibt verborgen, ihr Gesicht taucht wieder ab, aus ihrem Mund sprudeln kleine Wasserbläschen, sie erreicht fast die Oberfläche – und taucht wieder ab. Diese Sequenz in einem Video des Künstlers Michael Soltau wiederholt sich, die Gesichter wechseln, zum Atem holen bleibt keine Zeit.

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Alltag in der DDR | Fotografien von Siegfried Wittenburg

Radfahrer Rostock Groß-Klein 1981 Foto: Siegfried Wittenburg

Radfahrer Rostock Groß-Klein 1981 | Foto: Siegfried Wittenburg

Leben in der Utopie
DDR-Alltag und der VEB Horch und Guck

Die Bilder von Siegfried Wittenburg polarisierten. Dabei bildeten sie doch nur die Realität und den Alltag der DDR ab. Viele der Fotografien zeigen, was die DDR-Bevölkerung eigentlich nicht wahrnehmen sollte: den Zustand der Städte, der Umwelt, den Kontrast zwischen Schein und Sein. Die Partei- und Kulturfunktionäre waren angesichts der dokumentarischen Genauigkeit der Fotos tief getroffen: „Herr Wittenburg, seien Sie doch nicht so ungeduldig! Das kommt doch alles noch! Der Aufbau des Sozialismus dauert seine Zeit.“

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Fotografien von Frank Hormann zeigen Rostocks maritimes Erbe

„Langer Heinrich“ im Stadthafen nach der Sanierung, 2012  (fotografiert mit zweiäugiger Rolleiflex GX)

„Langer Heinrich“ im Stadthafen nach der Sanierung, 2012
(fotografiert mit zweiäugiger Rolleiflex GX)

Ungewohnte Sichten auf das maritime Erbe der Hanse- und Hafenstadt Rostock zeigt eine Ausstellung mit Fotografien von Frank Hormann im Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum.

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Gesichter des Rostocker Szeneviertels KTV

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Der Fotograf Christoph Trabert wirft mit seinem laufenden Projekt „6×7 KTV“ als zugezogener Neurostocker nach Stationen in Rom, Pforzheim, Hamburg und Berlin, einen ehrlichen Blick auf die Bewohner und Besucher der Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Die mittelformatigen Farbfilmaufnahmen zeigen die Diversität der Menschen im Viertel, das durch die Wende und die folgende Gentrifizierung große Veränderungen durchmachte und nun als Rostocker Szeneviertel von der entstandenen Vielfalt lebt Sonst meist unterwegs als stiller Beobachter, mit dem Anspruch, seine Umgebung und Mitmenschen möglichst unauffällig und unbemerkt zu dokumentieren, geht Christoph Trabert für 6×7 KTV andere Wege und spricht Menschen auf der Straße an, wobei spontane unverfälschte Charakterportraits entstehen.

Ausstellung im Artquarium 1.5.-30.6.2014 // Vernissage am 1.Mai | 16 Uhr
mit Portraits von CHRISTOPH TRABERT

Ausstellung zum Mitgestalten – EMANZIPATION

Studio7 Lounge

Fotos, Gemälde oder Plastiken zum Thema „Emanzipation“ gesucht

Der Salon mit Stil – das „Studio7“ in der Grubenstraße 42 – ist der neue Lieblingsplatz in der östlichen Altstadt: Als Ort zum Ankommen sind Männer und Frauen gleichermaßen willkommen, um sich von Kopf bis Fuß verwöhnen zu lassen, Körper, Geist und Seele zu entspannen und einfach mal zu relaxen. Im Studio7 geht es auf 100 m² nicht nur um Wellness, Körper- und Schönheitspflege: Aktuell inspirieren die Arbeiten des mexikanischen Grafikers Héctor Tobon Hernandez und die „Traumkinder“ des syrischen Fotografen Victor Ibrahim.

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Finissage & Vernissage im Studio7 Rostock

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Am 1. Advent 2013 gibt es im Studio7 ein ganz besonderes kulturelles Highlight.

Die Ausstellung ist Vernissage und Finissage zugleich. Der in Mexico-City lebende Künstler Héctor Tobón Hernández und der in Rostock lebende Victor Ibrahiem zeigen verschiedene Kunstwerke spezieller Druck- und Walztechnik und Fotografien. Seit der Eröffnung des Studio7 stellt der Künstler Hector Tobon H. seine Bilder aus. Seine künstlerische Vielfalt wurde bereits auf diversen Ausstellungen in Mexiko-City, Indien, Tokyo, Expo 2000 in Hannover, Bremen gezeigt.

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Victor Ibrahiem: Ein syrischer Fotograf in Rostock

Victor Ibrahim mit Ausstellungsfoto

Victor Ibrahiem mit seinem Bild für den Wettbewerb bei der Ausstellung „Traumfrauen“ (Foto: Victor Ibrahiem)

Normalerweise lässt Victor Ibrahiem seine Bilder sprechen. Für ein Interview mit dem Kulturhafen macht er jedoch eine Ausnahme. Der 21-jährige Fotograf aus Latakia (Syrien) sprach mit mir in seinem ersten deutschen Interview über seine Ausbildung in Deutschland, seine Anfänge als Fotograf und wie sein Hobby immer mehr zu seiner Arbeit wird. Ein Porträt über einen jungen und aufstrebenden Fotografen in Rostock.

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Und immer wieder das Meer: „Auf Kolumbus’ Spuren“ in der Kleinen Galerie Rostock

Virgin Islands, Karibik

Wer angesichts der bevorstehenden 23. Hanse Sail davon träumt, einfach einmal Land und Alltagsleben hinter sich zu lassen und mit einem alten Traditionsschiff die Welt zu umsegeln, dem sei die maritime Foto – Ausstellung „Auf Kolumbus’ Spuren“ nahegelegt, die in der Kleinen Galerie im Hafenhaus Rostock vom 30. Juli bis zum 27. September zum Träumen einlädt. Hierbei mögen 80 großformatige Fotos mit traumhaften Landschaft – und Naturaufnahmen sowie packenden Bildern vom Bordalltag das Fernweh in manch einer Landratte erwecken.

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Die Kunsthalle lockt mit der Doppelausstellung „Traumfrauen / Traummänner“

Johnny Deep und Tim Burton, New York, 2008, by Marc Hom

Johnny Deep und Tim Burton, New York, 2008, by Marc Hom

Nach dem riesigen Erfolg der Retrospektive des international bekannten Fotografen Steve Schapiro ist der Kunsthalle Rostock nun der nächste Coup gelungen: Seit dem 14. Juli lädt sie die Besucher dazu ein, in der Ausstellung „Traumfrauen / Traummänner“ die eigenen Vorstellungen von Schönheit angesichts der 300 ausgestellten Fotografien zu hinterfragen und womöglich herzuleiten.

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Die Deutschen Vietnamesen

Tues Erinnerungen aus Berlin ist Teil der neuen Ausstellung im Böll Haus

Tues Erinnerungen aus Berlin.

Die Geschichte der Migration von Vietnam nach Deutschland reicht weit zurück. Schon in den 1950er Jahren wurden vietnamesische Kinder in der DDR zu einer sozialistischen Elite erzogen. Andere kamen als Vertragsarbeiter in die DDR oder gelangten als Bootsflüchtlinge in die BRD, um Krieg und Armut zu entkommen.

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