Fotografien von Frank Hormann zeigen Rostocks maritimes Erbe

„Langer Heinrich“ im Stadthafen nach der Sanierung, 2012  (fotografiert mit zweiäugiger Rolleiflex GX)

„Langer Heinrich“ im Stadthafen nach der Sanierung, 2012
(fotografiert mit zweiäugiger Rolleiflex GX)

Ungewohnte Sichten auf das maritime Erbe der Hanse- und Hafenstadt Rostock zeigt eine Ausstellung mit Fotografien von Frank Hormann im Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum.

Die historischen Krane im Stadthafen, die stählernen Zeugen der Werftindustrie auf dem Areal der ehemaligen Neptunwerft und die technischen Denkmale im IGA-Park standen dabei ebenso im Fokus der Kamera wie die inzwischen nicht mehr in Rostock zu sehende Undine oder die versunkene Georg Büchner.

Fotografische Streifzüge durch seine Heimatstadt gehören für Frank Hormann seit seiner Kindheit zum Alltag. Dabei findet er immer wieder neue und mitunter auch skurrile Perspektiven für scheinbar Altbekanntes. Für die Umsetzung seiner Bildideen verwendet der Fotograf dabei eine breite Palette fotografischer Werkzeuge wie Panorama-, Großformat- und Lochkameras oder auch eine simple Boxkamera mit Rollfilm. Die konsequente Verwendung analoger Fototechnik und die besondere Ästhetik des schwarz-weißen Bildes schaffen besondere Bildwirkungen.

Die Ausstellung auf dem Traditionsschiff ist keine museale Dokumentation vergessener Industriedenkmale. Vielmehr zeigt sie aus der individuellen Sicht des Fotografen die lebendige Präsenz des maritimen Erbes in Rostock.

Ausstellung auf dem Traditionsschiff im IGA Park Rostock-Schmarl
vom 8. Mai bis 10. August 2014
(Eröffnung am 8. Mai um 17.00 Uhr)