Die FRIEDA-Aktie – eine Investition in den Kulturstandort Rostock

Skizze der neuen Frieda

Die gemeinnützige Aktiengesellschaft KARO AG initiiert und fördert in der Stadt Rostock und ihrem Umfeld insbesondere gemeinnützige Projekte und Vereine in den Bereichen Kunst, Kultur und Bildung.

Das aktuelle Projekt der KARO gAG ist der Erwerb und Ausbau der Immobilie Friedrichstraße 23 zu einem Kunst- und Medienhaus bis Ende 2013. Das Haus ist ein 30 Jahre altes Schulgebäude, im Sommer 2012 beginnt die komplexe Sanierung des Plattenbaus. Sie dauert etwa fünfzehn Monate. Die neue FRIEDA 23 wird sein: Werkstatt, Labor, Atelier, Schule, Galerie, Kino, Studio, Tagungszentrum … ein Technologiezentrum für Kultur eben.

Bilder in der Kunstschule

Die FRIEDA 23 ist innovativ – schon bei der Planung und Finanzierung setzt sie neue Maßstäbe. Für Grundstückserwerb, Bau und Betrieb der FRIEDA 23 gründeten die vier Hauptakteure (Kunstschule, Institut für neue Medien, Kino Li.Wu. und Radio LOHRO) eine gemeinnützige Aktiengesellschaft – die KARO AG. Die AG wird Bauherr sein, aber als professioneller Planungspartner und für die fachliche Abwicklung des Bauvorhabens ist die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (RGS) gewonnen. Der größte Teil der Kosten wird durch Städtebaufördermittel von Stadt und Land aufgebracht. Außerdem hat die KARO gAG zwei Kredite gezeichnet. 1,25 Millionen Euro stellt die GLS Bank Bochum zur Verfügung. Überzeugt hat das Finanzinstitut zum einen das Betreiberkonzept und zum anderen der Umstand, dass die Vorstände der KARO gAG eine Haftung in Höhe von 100.000 Euro übernommen haben. Als weitere Sicherheit konnte die FRIEDA 23 – als erstes gemeinnütziges Projekt – eine Bürgschaft der Landesbürgschaftsbank M-V in Höhe von 350.000 Euro erlangen. Ein weiterer Kredit kommt von der OstseeSparkasse. Die Hansestadt Rostock unterstützt die Bauphase zusätzlich mit 150.000 Euro.

3D Grafik der Frieda

Die Kredite zahlt die KARO gAG aus den Mieteinnahmen zurück. So geht die FRIEDA 23 auch bei der Investitionsplanung neue Wege, als Zukunftsmodell für bürgerschaftliche Kulturinvestitionen. Die Gründungsaktionäre streben nunmehr an, die KARO gAG noch breiter in der Stadtgesellschaft zu verankern. Das bereits gezeichnete Aktienkapital von 82.700 Euro soll sich mit der Publikation der Aktien auf 150.000 Euro Stammkapital fast verdoppeln – und es soll in die FRIEDA 23 investiert werden.

Statue vor Frieda

Die Aktie ist damit ein Angebot, die Zukunft der Kulturstadt Rostock nachhaltig mit zu gestalten, mit der dauerhaften Anlage von Geld in Kulturkapital für Rostocker Kulturvorhaben. Die FRIEDA-Aktie ist eine besondere Aktie. Ihr Eigentümer erhält zwar keine monetäre Rendite in Form einer Dividendenauszahlung, dafür hat die Aktie aber den besonderen Mehrwert bürgerschaftlichen Engagements und eine besondere kulturelle Rendite: Die Aktie finanziert Unabhängigkeit und bezahlbare Räume für Kultur-, Kunst- und Medienprojekte in der FRIEDA 23. Und die Aktie garantiert dem Anteilseigner Mitwirkung und Mitbestimmung über Kulturvorhaben wie das Kunst- und Medienhaus FRIEDA 23.

Tisch mit Arbeitsmaterial

Außerdem gibt es die Möglichkeit Kunst in Form einer Aktie zu erwerben. Die erste Kunst-Aktie gestaltete und stiftete der Rostocker Bildhauer und Grafiker Wolfgang Friedrich. Die Serie von Collagen ist auf fünf unikale Kunstwerke bzw. Kunst-Aktien limitiert, zum Ausgabepreis der Kunst-Aktie von je 555 Euro. Weitere limitierte Kunst-Aktien FRIEDA 23 sind in Vorbereitung. Die uneigennützigen Rostocker Künstler gestalten und stiften künstlerische Unikate, jeweils als Aktienzertifikate in besonderer Verbindung von Kunst- und Kapitalwert. Erwerbende werden gleichzeitig KARO-AG-Aktionäre und Besitzer eines Kunstwerks.

Alle Informationen zur Aktien-Emission Finden Sie auch unter www.karo.ag, per Mail anzufordern unter aktien(at)karo.ag oder telefonisch unter 0381 / 203 54-708.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Klaus Blaudzun
Vorstand der KARO gAG

Bildrechte: © KARO AG
Zusammenstellung/Bearbeitung: Friedemann Ohse