Alltag in der DDR | Fotografien von Siegfried Wittenburg

Radfahrer Rostock Groß-Klein 1981 Foto: Siegfried Wittenburg

Radfahrer Rostock Groß-Klein 1981 | Foto: Siegfried Wittenburg

Leben in der Utopie
DDR-Alltag und der VEB Horch und Guck

Die Bilder von Siegfried Wittenburg polarisierten. Dabei bildeten sie doch nur die Realität und den Alltag der DDR ab. Viele der Fotografien zeigen, was die DDR-Bevölkerung eigentlich nicht wahrnehmen sollte: den Zustand der Städte, der Umwelt, den Kontrast zwischen Schein und Sein. Die Partei- und Kulturfunktionäre waren angesichts der dokumentarischen Genauigkeit der Fotos tief getroffen: „Herr Wittenburg, seien Sie doch nicht so ungeduldig! Das kommt doch alles noch! Der Aufbau des Sozialismus dauert seine Zeit.“

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Eine Geschichte, die nie ruht

Abriegelung

In der Nacht vom 12. zum 13. August 1961 wird Westberlin abgesperrt, Familien werden getrennt, Zwangsumsiedlungen beginnen, … der Schießbefehl wird erteilt. Zur Geschichte der innerdeutschen Grenze präsentiert die „Bundesstiftung Aufarbeitung“ gemeinsam mit den Zeitungen „Bild“ und „Die Welt“ die zeithistorische Ausstellung „Die Mauer – Eine Grenze durch Deutschland“. Diese Ausstellung kann bis zum 10. Mai 2014 in der Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen U-Haft Stasi in Rostock besucht werden.

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Kulturhauptstadt Marseille – Reichtum, Vielfalt und Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa

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Bild: Marseille, Patricia Kossel

Marseille, die Stadt an der Cote d‘Azur, ist nicht nur weltoffen sondern auch reich an einzigartigem historischen Erbe und lebendiger Kultur. Es gibt hier im wichtigsten Zentrum des Mittelmeerraums vieles zu bestaunen. Beispielsweise die Notre-Dame de la Garde, eine prachtvolle Kirche im Stil des Neoklassizismus oder aber der Vieux Port, der alte Hafen der Stadt.

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Der Weg einer deutsch-jüdischen Familie

Urahnen der Familie Josephy

Historisch anschaulich und mit zahlreichen beeindruckenden Zeitdokumenten und Archivmaterialien belegt, dokumentiert die neue Ausstellung im Max-Samuel-Haus das Leben und vielfältige Wirken der deutsch-jüdischen Familie Josephy über einen Zeitraum von 11 Generationen, das im mecklenburgischen Schwaan seinen Anfang nahm.

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Die Aura des Echten

Altar im Kulturhistorischen Museum

Anne, Carlotta und Leoni (von links) entdecken auf dem Touchscreen den Dreikönigsaltar im Kulturhistorischen Museum.

Das Kulturhistorische Museum im Kloster zum heiligen Kreuz hat den Dreikönigsaltar aus dem 1831 abgerissenen Johanniskloster rekonstruiert. Rund 60 Prozent des Kunstwerkes wurden nachgebildet – als virtuelles Abbild des Originals.

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