Kultur ist für alle da!

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Seit dem 01.01.2014 steht das ehemalige Gebäude des Volkstheaters Rostock leer, da dieses sich aus finanziellen Gründen von der Spielstätte trennte. Nun wollen die Schauspielstudenten der Hochschule für Musik und Theater Rostock (HMT), die „Freigeister“ und das „Tanzland“ neben weiteren potentiellen Gruppen, das TiS wiederbeleben und die Räumlichkeiten nutzen, um „eine neue, freie, individuelle Kulturstätte für und mit Rostock“ entstehen zu lassen.

Ziel ist es, gemeinsam einen Ort zu schaffen, an dem sich die unterschiedlichsten kulturellen Einflüsse Rostocks vernetzen und voneinander profitieren können. Egal ob Schauspiel, Musik, Kunst, Tanz oder Film – jeder ist willkommen und kann so im Rahmen von Konzerten, Slams, Ausstellungen oder Workshops einen kulturellen Beitrag für die Stadt leisten oder davon profitieren. Neben Nachwuchskünstlern soll auch interessierten Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, selbst bei Probeprozessen dabei zu sein und am Ende, unabhängig von Bekanntheitsgrad oder Erfahrungen, das Ergebnis auf der Bühne zu präsentieren. Hierbei steht besonders der Austausch von Ideen und das Knüpfen von Kontakten im Vordergrund.

Doch neben der künstlerischen Bereicherung, geht es auch darum, das wachsende Platzproblem für Kultur in Rostock zu entschärfen. Die „Freigeister“ spielen seit ihrer Gründung vor mittlerweile fast vier Jahren im Peter-Weiss-Haus. Es wird jedoch immer schwieriger, für sie dort kostengünstig zu proben und zu spielen, was vor allem der Wirtschaftlichkeit des Hauses geschuldet ist. Auch die Räumlichkeiten der Hochschule für Musik und Theater sind nur begrenzt, weshalb dringend nach Alternativen gesucht wird. Hinzu kommt, dass öffentliche Vorspiele mehr Vielfalt liefern sollen, um mehr Transparenz zwischen der Hochschule und der Stadt Rostock zu schaffen. Zu guter Letzt hat das „Tanzland“, das seit über zwanzig Jahren die kulturelle Landschaft der Hansestadt mitgestaltet, durch die Schließung des Theaters am Stadthafen eine Spielstätte verloren. Ein Wiederbeleben des Hauses würde nicht nur den Initiatoren helfen, es könnte jeder Bürger profitieren, da auch schon Organisationen oder Vereine Interesse daran gezeigt haben, die Räumlichkeiten des Theaters am Stadthafen im Rahmen von Vorstellungen, Workshops oder Ausstellungen zu nutzen.

Habt Ihr noch weitere Fragen? Dann könnt ihr euch auf der Facebook-Seite informieren.
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