Schauspiel „Verbrechen und Strafe“

Theater Premiere von Verbrechen und Strafe an der Hochschule für Musik und Theater Rostock

Szenenarbeit. Foto: Thomas Bischoff

Mit „Verbrechen und Strafe“ bringen die Studierenden des 6. Semesters am Institut für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock ein Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Fjodor Dostojewskij auf die Bühne.

Bekannt auch unter dem Titel „Schuld und Sühne“, handelt es sich um den 1866 erschienen ersten großen Roman des Schriftstellers: ein Kriminalstück von atemberaubender Spannung und philosophischer Sprengkraft, das den Einbruch des Kapitalismus in seinen bedrohlichsten Erscheinungsformen spiegelt. Thomas Bischoff hat dazu die Bühnenfassung erstellt. Er selbst führt auch die Regie. Das Bühnenbild stammt von Andrea Eisensee.
Protagonist des Romans ist der verarmte Student Raskolnikow, der in elenden Verhältnissen lebt, hungert und große soziale Not erleiden muss. Er fühlt sich durch den Kapitalismus in den Abgrund getrieben. Durch seine persönliche Weltanschauung legitimiert, begeht er das perfekte Verbrechen. Er tötet eine alte Wucherin und deren Schwester, um sich mit dem geraubten Kapital sein Studium zu finanzieren. Der seelische Zusammenbruch folgt. Er muss erkennen, dass der einzige Weg aus der Gewissensqual über das Geständnis und die Bestrafung führt.


Das Stück feiert am Freitag, den 3. Mai um 19.30 Uhr im Katharinensaal der Rostocker Hochschule Premiere. Weitere Aufführungen folgen am 4. Mai sowie 21. und 22. Juni.


Eintrittskarten für die kostenpflichtigen Veranstaltungen sind erhältlich im Pressezentrum, Neuer Markt 3, fon 0381 4917922, in der Tourismuszentrale Rostock,fon 0381 3812222, und der Tourismuszentrale Warnemünde, fon 0381 548000, der Stadthalle Rostock, Südring 90, fon 0381 4400444, im Radio LOHRO Ticketshop, Margaretenstr. 43, fon 0381 6665740, sowie in der NNN-Geschäftsstelle, Bergstr. 10, fon 0381 491160.