Vier Tage FiSH am Stück – Das Festival im StadtHafen 2012

Fish im Stadthafen

Das Festival im StadtHafen (FiSH) wächst weiter: Das Institut für neue Medien 2012 erstmals ein viertägiges Programm zusammengestellt, um den beliebten Branchentreffs für Filmliebhaber, -macher und -förderer genug Zeit einräumen zu können.

Kräftig gestiegen sind in diesem Jahr auch die Preisgelder: Rund 12.000 Euro und die Medaillen des Bundesverbands Deutscher Filmautoren (BDFA) werden an die besten Filme vergeben.

Rostock – Das Festival im StadtHafen präsentiert sich 2012 gewohnt vielseitig und doch ganz anders als im vergangenen Jahr. In drei Programmfenstern setzt das Institut für neue Medien inhaltliche Akzente: Während es im Bundeswettbewerb JUNGER FILM 32 Kurzfilme aus ganz Deutschland zu sehen gibt, widmen sich die SehSterne ganz dem Film aus und über Mecklenburg-Vorpommern. Für das Programmfenster FiSHspezial haben die Organisatoren junge Filme aus dem diesjährigen Gastland Russland importiert.

Beim FiSH wird jedoch nicht nur angeschaut, sondern mitdiskutiert – kaum ein anderes Filmfestival gibt der Diskussion zwischen Jury, Publikum und Filmemachern so viel Raum wie das FiSH. Die Jury tauscht sich mit den Zuschauern aus berät öffentlich darüber, welche Filme ausgezeichnet werden. Dabei geht es vor allem um den Titel “Film des Jahres”, der mit 2.000 Euro preisgeld und 5.000 Förderbudget dotiert ist. Die Besucher des Festivals küren außerdem ihren eigenen Liebling mit dem Publikumspreis. Außerhalb der Kinosäle hat das Festivalbüro zudem Branchentreffs organisiert, wo Filmliebhaber-, -macher und -förderer sich in entspannter Atmosphäre austauschen, Ideen entwickeln und Pläne schmieden können. Um diesen Gesprächsrunden mehr Zeit einzuräumen, wurde das Festival eigens um einen Tag verlängert.

Eröffnet wird das Festival in diesem Jahr mit der Verleihung des Medienkompetenz-Preises (MeKo), der alljährlich von der Medienanstalt und dem dem Kultusministerium Mecklenburg-Vorpommern an schulische und außerschulische Projekte vergeben wird. Die Preisgelder haben sich 2012 dank des verstärkten Engagements des Bildungsministers Mathias Brodkorb (SPD) auf 2.000 Euro verdoppelt, davon stiftet 1.000 Euro bereits seit Jahren der Rotary Club Heiligendamm.

Die Vielseitigkeit und Wandelbarkeit des FiSH zeigt sich ebenfalls in den diesjährigen Spielstätten: Da einer der langjährigsten Partner, das Lichspieltheater Wundervoll, unfreiwillig als Austragungsort ausgefallen ist, wurde die Heimat des FiSH bis zum Kulturkombinat Bunker erweitert. Vier verschiedene Locations entlang der Kaikante werden zu Kinosälen umfunktioniert: Der M.A.U. Club, dessen Nachbarin, die Bühne 602, das Theater im Stadthafen und in diesem Jahr zum ersten Mal der Bunker.

Weitere Informationen:
http://ifnm.de/blog
http://www.fish-rostock.de

Foto: Änne Cordes