Do., 10. Juni | Lesung

NDR-Kultur Der Norden liest Helga Schubert: "Vom Aufstehen. Ein Leben in Geschichten"

Anmeldung abgeschlossen
NDR-Kultur Der Norden liest Helga Schubert: "Vom Aufstehen. Ein Leben in Geschichten"

ORT & ZEIT

10. Juni, 17:30
Lesung, Warnowufer 55, 18057 Rostock, Deutschland

Über die Veranstaltung

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse!

Drei Heldentaten habe sie in ihrem Leben vollbracht, erklärt HELGA SCHUBERTs Mutter ihrer Tochter: Sie habe sie nicht abgetrieben, sie im Zweiten Weltkrieg auf die Flucht mitgenommen und sie vor dem Einmarsch der Russen nicht erschossen. Helga Schubert erzählt in kurzen Episoden und klarer, berührender Sprache ein Jahrhundert deutscher Geschichte – ihre Geschichte, sie ist Fiktion und Wahrheit zugleich. Mehr als zehn Jahre steht sie unter Beobachtung der Stasi, bei ihrer ersten freien Wahl ist sie fast fünfzig Jahre alt. Doch erst nach dem Tod der Mutter kann sie sich versöhnen: mit der Mutter, einem Leben voller Widerstände und sich selbst.

„Eine Autobiografie in Geschichten, vom DDR-Alltag, vom Älterwerden, von den Versuchen, sich Luft zu verschaffen. Geschrieben mit Klarheit und Empathie.“ (SWR 2, Bestenliste April 2021)

„Ich war so berührt, dass ich dachte, man müsste eine neue literarische Skala eröffnen: den Schubert-Moment.“ (Katrin Schumacher, 3sat Buchzeit)

Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, studierte an der Humboldt-Universität Psychologie. Sie arbeitete als Psychotherapeutin und freie Schriftstellerin in der DDR und bereitete als Pressesprecherin des Zentralen Runden Tisches die ersten freien Wahlen mit vor. Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen zog sie sich aus der literarischen Öffentlichkeit zurück, bis sie 2020 mit der Geschichte „Vom Aufstehen“ den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann.

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und am 26.09.2021 um 20 Uhr im Programm von NDR Kultur gesendet. Nach Ausstrahlung ist die Lesung noch eine Woche unter ndr.de/kultur und in der NDR Kultur App zu hören.

Anmeldung abgeschlossen